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333er Gold

Was genau ist 333er Gold?

333er Gold wird häufig auch als Gold der Armen bezeichnet, da es vergleichsweise günstig ist. Dennoch wird es bis heute immer noch sehr häufig für diverse Schmuckstücke verwendet. Das könnte sich unter Umständen bald ändern. Denn laut einer EU-Richtlinie darf erst ab 9-karätigem Gold (375er) von Gold gesprochen werden. Der folgende Ratgeber geht diesem Problem auf den Grund und beantwortet alle weiteren wichtigen Fragen rund um das Edelmetall.

Wieso ist 333er Gold ein Problemkind?

Immer wieder wird über das 333er Gold heutzutage in Fachkreisen als sogenanntes Problem-Material gesprochen. Doch warum ist das so? Das liegt in erster Linie daran, dass das 333er Gold einen recht niedrigen Feingoldanteil aufweist und daher auch nicht als echtes Gold angesehen werden kann. Denn es weist nicht dieselben Eigenschaften wie das richtige Edelmetall auf. In der Metallurgie wird eine Legierung nach ihrem Hauptbestandteil benannt. Wenn sich in dem 333er Gold ein hoher Anteil an Silber befinden würde, wäre es aus fachlicher Sicht eine Silberlegierung, die ein wenig Gold enthält.

Welche Eigenschaften hat 333er Gold?

Gold kann grundsätzlich nicht wie andere Metalle anlaufen. Das trifft auf das 333er nicht ganz zu. Denn wenn dieses Gold mit bestimmten Chemikalien (wie Seife oder Reinigungsmittel) in Kontakt gerät, kann es anlaufen und sogar stumpf werden. Das können Sie vermeiden, wenn Sie Ihre Schmuckstücke in regelmäßigen Abständen reinigen und anschließend polieren. 333er Gold hat einen vergleichsweise hohen Härtegrad und ist sehr fest. Dadurch hält das Material auch hohen Belastungen ohne Probleme stand. Dies ist auch der Grund dafür, warum viele Menschen das 333er Gold für ihre Eheringe wählen. Hinzu kommt noch der recht günstige Preis, der bei der Wahl sicherlich auch eine wichtige Rolle spielt.

Das farbliche Spektrum von 8 karätigem Goldschmuck
Goldanteil Silberanteil Kupferanteil Zusatzmetalle Farbtyp
33,3% 66,7% 0,0% 0,0% Weißgold
33,3% 53,4% 13,3% 0,0% Gelbgold (blass)
33,3% 33,3% 33,3% 0,0% Gelbgold (mittel)
33,3% 11,4% 43,1% 12,2% Gelbgold (satt)
33,3% 21,7% 45,0% 0,0% Roségold
33,3% 20,0% 46,7% 0,0% Orangegold
33,3% 0,0% 66,7% 0,0% Rotgold

Wie erkenne ich als Laie 333er Gold?

Jeder Goldschmied und auch jeder Juwelier muss, dem Gesetz nach, bei jedem Schmuckstück den Goldanteil bis ins Tausendstel angeben. Diesen können Sie an einem Stempel beziehungsweise an einer Punzierung identifizieren. 333er Gold würden Sie an der Kennzeichnung 333 oder 8K (8 Karat) erkennen, was dann einem Goldanteil von 33,3 Prozent entspricht. Den Stempel, beziehungsweise die Punzierung, finden Sie auf dem Schmuckstück, zumeist an der Steckverbindung, am Verschluss Ihrer Ketten und Armbänder oder auch auf der Innenseite Ihres Ringes. Sie können die Kennzeichnung in den meisten Fällen allerdings nur mit einer Lupe erkennen.

Was ist eigentlich eine 333er Gold Legierung?

Bei einer Legierung handelt es sich um ein Produkt aus mindestens zwei unterschiedlichen Metallen, die ein Schmied durch Zusammenschmelzen miteinander vermischt. Auch 333er Gold ist das Ergebnis eines solchen Fertigungsprozesses. Diese Legierung entsteht durch ein Zusammenbringen von unterschiedlichen Metallen. Neben dem Gold selber (33,3 Prozent) können das zum Beispiel Kupfer, Silber oder auch Zinn sein. Oben wurde bereits erwähnt, dass dies die minderwertigste Legierung ist, die auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Dadurch ist 333er Gold auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel erschwinglich.

Welche unterschiedlichen Arten von 333er Gold gibt es?

333er Gold gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die nun etwas genauer vorgestellt werden:

333er Gelbgold

333er Gelbgold Legierungen bestehen in der Regel aus 33,3 Prozent Feingold und zusätzlich auch noch aus einem Teil Silber und Kupfer. Der Farbton der Schmuckstücke kann je nach Fertigung und dem gewünschten Härtegrad etwas variieren. Auch die Oberflächenbehandlung spielt hierbei eine wichtige Rolle.

333er Weißgold

Diese Legierungen enthalten zu den eben beschriebenen Materialien auch noch einen gewissen Anteil an Palladium. Sie haben eine weiße bis silberne Färbung, die aber ebenfalls von Schmuckstück zu Schmuckstück etwas variieren kann. Hierbei spielen der gewünschte Härtegrad, die Legierungszusammensetzung und auch die jeweilige Oberflächenbehandlung eine entscheidende Rolle. Häufig wird Weißgold nach der Fertigung mit Rhodium beschichtet, damit ein sehr schöner und gleichmäßiger Glanz entsteht.

333er Rotgold

333er Rotgold Legierungen enthalten neben Kupfer und Gold vergleichsweise wenig und teilweise sogar gar kein Silber. Dadurch kommt das Kupfer mehr zu Geltung und es entsteht ein rötlicher Farbton. Auch hier kann dieser bei den einzelnen Schmuckstücken unterschiedlich stark ausfallen. Bei sehr hellem Rotgold wird häufig von Roségold gesprochen.

Der Härtegrad der 333er Gold Legierungen lässt sich durch die Verwendung von sogenannten Gewürzmetallen (zum Beispiel Mangan oder Titan) und diversen Bearbeitungstechniken (zum Beispiel Erhitzen und Abschrecken) beeinflussen.

Weitere Eigenschaften von 333er Gold

333er Gold hat 8 Karat und ist vergleichsweise minderwertig. Daher sind die Schmuckstücke aus diesem Material auch recht preiswert. Sie bestehen nur zu rund einem Drittel aus Feingold, bezogen auf die Gesamtmasse. Wenn ein 333 Gold Ring zum Beispiel 100 Gramm wiegt, würde sein Goldgehalt bei 33 Gramm liegen. Das ist ein relativ geringer Wert. Dennoch handelt es sich immerhin noch um Gold, das gerade in der heutigen Zeit einen hohen Wert hat.

Wie kann ich den Feingoldgehalt meiner 333 Gold kette berechnen?

Oben wurde unter anderem auch erläutert, was genau 333er Gold ist, nämlich eine Legierung. Wenn Sie zum Beispiel eine Kette aus diesem Material besitzen, können Sie mit Hilfe des unten vorgestellten Rechenbeispiels den Goldgehalt berechnen. Zunächst wiegen Sie das Schmuckstück und gehen dann wie beschrieben vor.

Wenn Ihre Kette 200 Gramm wiegt, erfahren Sie mit der folgenden Rechnung den Goldgehalt:

Beispiel-Rechnung für eine 333er Goldkette mit einem Gewicht von 100 Gramm:

100 Gramm Kette aus 333er Gold

100 : 1000 = 0,1

0,1 x 333 = 33,3 g purer Feingold ist in der 100 g Kette enthalten

Sie können jetzt die 33,3 g Feingold (also in die 999er Spalte) in den Goldrechner eingeben und den tagesaktuellen Goldpreis berechnen. Wenn Sie aber nicht rechnen möchten, dann können Sie auch die 100 g in den 333er Spalte eintragen und ausrechnen lassen.

333er Goldschmuck geerbt? Aber keine Verwendung mehr?

In privaten Haushalten finden sich die meisten Schmuckstücke. In vielen Nachlässen finden sich in Schubladen und Schmuckkästen auch Goldmünzen, Silbermünzen oder Altgold. Wenn Sie zuhause alten und angelaufenen Goldschmuck entdecken entsorgen Sie diesen nicht unbedacht. Denn auch wenn 333er Goldschmuck keinen hohen Wiederverkaufswert hat kaufen wir Ihre Schmuckstücke mit 333er Legierung zu fairen Preisen an!

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