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916er Gold

916er Gold: Kapitalanlage und reinigende Wirkung

Gold wird meistens nicht als reiner Stoff verarbeitet, sondern mit anderen Metallen legiert, um die Eigenschaften des Materials für den jeweiligen Verwendungszweck zu verbessern. Dabei werden außer dem Gold unterschiedlich große Anteile an Silber, Kupfer oder anderen Metallen mit dem Gold verschmolzen, verpresst oder verbacken, sodass ein gleichförmiges Gemisch entsteht. Je nachdem, wozu das Metall eingesetzt wird, kann der Goldanteil z.B. nur ein Drittel betragen. Dennoch existieren einige sehr hohe Legierungen, wie das 916er Gold.

Interessante Fakten über Gold

Sehen Sie hier, erstaunliche Fakten über das wertvolle Edelmetall.

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Interessant Goldfakten.

916er Gold als Schmuckmaterial

Für Schmuck wird 916er Gold eher selten verwendet, denn das Material ist für langlebigen und oft getragenen Schmuck zu weich. Die Schmuckstücke würden sich auf Dauer abnutzen oder verformen, denn 916er Gold ist zwar zäh und bricht nicht leicht, aber auch weich. In einer industrialisierten Gesellschaft, in der Schmuck weniger als finanzielle Absicherung gesehen wird, ist diese Legierung ohnehin, wegen des hohen Goldgehaltes, viel zu teuer für den hiesigen Markt. In den Ländern des Nahen Ostens aber, vor allem in Indien, wird 916er Gold sehr oft für die Schmuckherstellung genutzt. Wegen der satt gelben Farbe des Metalls, werden im Schmuck gern farbige Edelsteine oder Halbedelsteine eingearbeitet. So kommen in arabischem und indischem Schmuck aus 916er Gold oft Amethysten, Citrine, Aquamarine und die grün-roten Alexandriten vor, die durch die warme Goldfarbe besonders auffällig wirken.

Die indischen Töchter erhalten im Gegensatz zu den Söhnen keine Ländereien oder Habe beim Tod der Eltern. Sie werden bei der Heirat durch wertvolle Schmuckstücke finanziell abgesichert. Der Schmuck dient also als Versicherung gegen wirtschaftlich schlechte Zeiten. Bei Bedarf wurde dieser Schmuck verkauft und eingeschmolzen. Infolgedessen gibt es fast keinen alten indischen Schmuck, was aus Sicht eines Historikers äußerst schade ist. Besonders reines Gold soll außerdem eine innere Reinigung bewirken, weshalb niedrigere Legierungen ungern verwendet werden.

916er Gold Münzen als Anlageobjekt

Die 916er Gold Legierung wird meist nur für die Prägung von Münzen verwendet. So bestehen sehr bekannte und bedeutende Sammlermünzen, wie der südafrikanische Krügerrand, der American Gold Eagle oder auch die Sovereigns und die englischen Britannia-Münzen bis zum Herstellungsjahr 2012 aus 916er Gold. Münzen sind generell auch als Zahlungsmittel gedacht, jedoch werden sie als Goldmünzen nicht zum darauf geprägten Nennwert gehandelt. Vor allem die Krügerrandmünze wurde als Zahlungsmittel in wirtschaftlich schlechten Zeiten verwendet. Dabei wurde aber der Goldpreis zur Wertermittlung herangezogen. So geschah dies auch mit dem englischen Sovereign, der einen Nennwert von einem Pfund Sterling hat, jedoch als Goldmünze wesentlich mehr Wert ist. Die ungefähr 8 Gramm schwere Münze wird für mehrere Hundert Euro gehandelt.

Für die hier genannten Münzen gibt es einen ausgedehnten Sammlerkreis, der über den Goldwert hinausgehende Preise zu zahlen bereit ist. Neben Gold enthält das 916er Gold für Münzen meist Kupfer, was das Material härtet und die Münzen dadurch umlauffähiger macht.

Als Zahlungsmittel werden Goldmünzen heutzutage nicht mehr geprägt. Sie werden ausschließlich für Sammler und Anleger hergestellt und auch als solche verkauft. Dellen oder Abnutzungsspuren wirken sich bei Sammlermünzen negativ auf den Wiederverkaufswert aus. Hierauf sollte man also dringend achten, wenn man eine Münze als Geldanlage ankaufen möchte. Der Verkaufspreis hängt nicht nur vom Feingehalt der Münze ab, sondern auch vom Zustand des Exemplars oder der Seltenheit ab. Wer seine 916er Gold Münzen verkaufen möchte, sollte die marktüblichen Preise über einen längeren Zeitraum beobachten, um die Preisentwicklung zu erkennen und erst bei einem guten Preis verkaufen.

Die Sammlermünzen werden oft mit einem Nennwert von 50 oder 100€ geprägt und auf eine bestimmte Stückzahl limitiert. Einige Jahre nach der Ausgabe werden manche 916er Gold Münzen für ein Vielfaches des ursprünglichen Preises gehandelt. Insofern eignen sich Münzen als Anlageobjekte sehr gut, denn sie brauchen keine große Lagerfläche und können bei höheren Werten bequem in einem Bankschließfach gesichert werden.

900er und 916er Gold: Ähnliche Legierungen sind historisch und geografisch bedingt

Bei einer Legierung, die so ähnlich der 900er Gold Legierung ist, stellt sich die Frage, warum es nicht nur eine der beiden Legierungen gibt. Dies hat historisch-geografische Gründe: Im Nahen Osten ist bis heute eine andere Klassifizierung von Goldlegierungen üblich. Das legierte Material wird in 24 Teile geteilt, wobei ein Teil einem Karat entspricht. Reines Gold hat somit 24 Karat, denn es gibt keine Beimischungen. Sind von 24 Teilen zwei Teile aus unedlerem Material, spricht man von 22 Karat Gold. Dies entspricht in der sonst üblichen Klassifizierung der Legierungen in Tausendsteln dem 916er Gold. Genaugenommen liegt der Feingehalt bei 22 Karat Gold bei 916,7 von 1000 Teilen. Die ähnlichen Legierungen von 900er und 916er Gold kommen also durch die unterschiedliche Art der Herstellung und durch historisch begründete Unterschiede in der Bestimmung des Feingehaltes.

Gelegentlich wurden auch Münzen mit noch höherem Feingehalt als 916er Gold geprägt. Man spricht bei reinen Goldmünzen, also solchen, bei denen das Gold nicht mit anderen Metallen legiert wurde, von „Five Nine Fine“. Feingold müsste eigentlich 1000 von 1000 Teilen chemisch reines Gold enthalten. Da Verunreinigungen aber nicht ganz ausgeschlossen werden können, geht man von der höchstmöglichen Reinheit aus und benennt Gold mit mindestens 999,99 von 1000 Teilen als reines Gold. Die Maple Leaf-Goldmünze aus Kanada wurde in kleineren Stückzahlen aus Feingold hergestellt.

Bei der Bestimmung des Feingold-Gehaltes bei Münzen kann das Material auch nach Korn (entspricht dem Feingewicht), Feinheit (Gehalt reinen Goldes) und Schrot (Raugewicht, also gesamtes Gewicht der Münze) aufgeteilt werden.

Der Reiz der 916er Gold Münze als sichere Wertanlage

Besonders in Krisenzeiten ist 916er Gold ein beliebter Rohstoff zu Anlagezwecken. In der seit Jahren von einer extremen Inflation gebeutelten Türkei werden Sammlermünzen oft zu Hochzeiten verschenkt. Dies hat für das Brautpaar den Vorteil, dass der Wert der 916er Gold Münze vom weltweiten Goldpreis abhängt und nicht der Inflation unterworfen ist. Auch in Deutschland werden türkische Goldmünzen viel gehandelt, vor allem die Kurush-Münzen. Die Nennwerte der Kurush-Münzen liegen bei 25 bis 500 Kurush. Die modernen Kurush-Münzen sind lateinisch beschriftet, ältere Prägejahre in arabischer Schrift. Zu Zeiten des Osmanischen Reichs wurden die Kurush-Goldmünzen als offizielles Zahlungsmittel verwendet. Wegen der sehr hohen Auflage der 916er Gold Münzen werden sie aber nicht sehr viel höher als der aktuelle Goldpreis gehandelt, denn die Exemplare unterschiedlichen Alters und wechselnder Gestaltung sind noch häufig zu finden.

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