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Gold: Der Stoff aus dem die Träume sind

Seit vielen Generationen und über alle Gesellschaften hinweg, so auch aktuell, ist Gold immer eine Wertanlage für schlechte Zeiten gewesen. Es wurde auch schon vor tausenden von Jahren zu Schmuck verarbeitet und vererbt oder bei Bedarf verkauft. Sein edler Glanz und die Beständigkeit machen Gold zu einem faszinierenden Stoff, der bis heute nichts an Strahlkraft verloren hat. In vielen östlichen Gesellschaften bleibt Gold als Schmuck eine finanzielle Absicherung für Frauen und auch hierzulande wird weiterhin viel Schmuck verschenkt und vererbt.

Oft aber wollen die Erben ihr geerbtes Gold dann veräußern. Sie sind häufig überrascht, wenn sie ihren geerbten Schmuck schätzen lassen oder beim Goldankauf anbieten. Sie haben nicht mit so hohen Summen gerechnet, wo doch die Halskette so leicht und der Ring so klein erscheinen. Aber wie entsteht der Goldpreis und warum ist der Goldpreis aktuell immer unterschiedlich hoch? Diese und viele weitere Fragen zum Goldpreis beschäftigen nicht nur Erben, die aktuell Schmuck verkaufen möchten. Auch Investoren, ob privat oder beruflich, überlegen genau, wann ein guter Zeitpunkt ist, zu einem guten Goldpreis zu kaufen oder bei einem schlechten Goldpreis zu verkaufen. Ist der Goldpreis aktuell niedrig, lohnt sich der Kauf, ist der Goldpreis aktuell hoch, wird das Gold gehalten oder gar verkauft. Da ist es wichtig, sich über die Mechanismen der Goldpreis Entwicklung genau zu informieren, um den Goldpreis aktuell einschätzen zu können. Auch eine gewisse Grundkenntnis der Mechanismen der Börse und der Goldpreis Entwicklung ist dringend anzuraten, wenn Sie überlegen, Gold als Wertanlage zu erwerben oder auch wenn Sie Ihren Schmuck verkaufen möchten.

Gold in antiken Gesellschaften

Als die Schiffe des berühmten Seefahrers Kolumbus das mittelamerikanische Festland ansteuerten, ahnte man nicht, wie groß der Reichtum der Maya war. Schon bald aber sahen die Spanier die ungeheuren Mengen an Gold, die die Herrscher des Maya-Reiches in ihrer langen Hochkultur angesammelt und zu wunderschönen Gegenständen verarbeitet hatten. Zwar war zu diesem Zeitpunkt noch kein allgemein anerkannter Goldpreis in einer bestimmten Währung festgelegt worden, die Menschen erkannten aber dennoch den Wert und handelten zu einem gewissen Goldpreis mit dem Material. Die Blütezeit der Maya beginnt, genau wie die der Ägypter, etwa um 3000 v.Chr. Lange vor dem Beginn der Bronzezeit also bildeten sich kulturelle Strukturen und es wurde Handel, Ackerbau und Viehzucht betrieben. Mit dem Anbruch des Metallzeitalters um 2200 v.Chr. wurde neben Bronze, Eisen und Kupfer auch das Gold wichtig. Man verwendete es zu kultischen Zwecken, etwa um Götter oder Priester zu kennzeichnen. Der emotionale Goldpreis war extrem hoch, da das Material schwierig zu fördern war und zudem selten. Könige demonstrierten mit Gegenständen aus Gold ihre Macht. Schon zu dieser Zeit schätzte man den Glanz von Gold und Silber, sah jedoch, dass das Metall für Gebrauchsgegenstände zu weich und zu selten war. Das Gold wurde bereits legiert, um seine Eigenschaften zu verändern. Man trieb es in Form und fertigte Schmuck daraus, um Handel zu treiben.

Auch zu diesen Zeiten wird Gold seinen gewissen „Goldpreis“ gehabt haben, wenn auch noch Ware gegen Ware getauscht wurde. Da Gold ein seltenes Metall ist und immer war, wird der Goldpreis abhängig von der lokal möglichen Fördermenge oder dem Handelsweg auch im antiken Ägypten und in der Maya-Kultur äußerst hoch gewesen sein. Die aufwändige Förderung und Verarbeitung von Gold macht es als Handelsgut attraktiv und für normale Bürger unerschwinglich, da als Gegenleistung für den hohen Goldpreis sehr viel Ware gegeben werden musste. Wie jeweils der Goldpreis aktuell in der Antike festgesetzt wurde, lässt sich natürlich nicht mehr rekonstruieren. Dass es jedoch ausschließlich für hoch angesehene Menschen oder Götter reserviert war, spricht für einen hohen Goldpreis.

Bald erkannten auch Menschen mit betrügerischen Absichten, dass man Gold mit anderen Metallen legieren konnte, ohne dass dies auffiel. Sie wollten sich den hohen Goldpreis im Vergleich zu unedleren Materialien zunutze machen. So hatte der Legende nach König Hiero, ein Herrscher im antiken Griechenland, eine neue Krone in Auftrag gegeben. Dafür stellte er eine gewisse Menge Gold zur Verfügung, das verarbeitet werden sollte. Der König rechnete also mit einem gewissen Wert, den die Krone durch den hohen Goldpreis hätte. Nachdem der Schmied die Krone fertiggestellt hatte, begann der König jedoch zu zweifeln, ob die Krone wirklich aus reinem Gold bestünde und dem richtigen Goldpreis entspräche. Er beauftragte daher den berühmten Mathematiker und Physiker Archimedes damit, den Goldgehalt zu überprüfen. Obwohl die Krone genauso viel wog, wie der Goldklumpen zuvor, konnte Archimedes den Betrug aufdecken. In der Badewanne liegend entdeckte er das Prinzip des Auftriebs. Noch nackt im Haus umherlaufend soll er immer wieder „Heureka“ gerufen haben: „Ich habe es gefunden!“. Er band die Krone und einen Klumpen Gold mit dem gleichen Gewicht an die beiden Enden einer Balkenwaage und tauchte die beiden Gegenstände vollständig in darunter stehende Gefäße mit Wasser. Die unterschiedliche Dichte der beiden Materialien ließ die Waage sich neigen, sodass der betrügerische Schmied überführt war.

Gold war wegen des hohen Goldpreises bei kriegerischen Völkern ein gern gehandeltes und erbeutetes Metall. Die Wikinger handelten während ihrer Blütezeit zwischen 800 und 1050 n.Chr. unter anderem mit Gold, das zu Schmuck verarbeitet war. Gold hatte für sie einen immensen Vorteil gegenüber anderen Waren: Es ist im Vergleich zum hohen Goldpreis äußerst klein und leicht. Mit einem geringen Volumen und Gewicht konnten so durch den hohen Goldpreis große Handelsvolumen geschaffen werden. Handelswaren wie Gold machten die Wikinger zu einem reichen Volk mit ausgedehnten Handelsnetzen in aller Welt.

Als Zahlungsmittel wurde Gold zum ersten Mal im sechsten Jahrhundert vor Christus ersetzt. König Krösus ersetzte angeblich Gold durch geprägte Münzen, was es erstmals notwendig machte, einen Goldpreis überhaupt festzusetzen. Seit dieser Zeit schwankt der Goldpreis im Vergleich zur Währung eines Landes kontinuierlich. In der Vergangenheit war der Goldpreis kurz vor der Entdeckung Amerikas und dann wieder während der Finanzkrise 2011 im Vergleich zu anderen Rohstoffen extrem hoch. Aktuell schwankt der Goldpreis wieder stärker, da die politische Situation in vielen Ländern der Erde instabil und schlecht einschätzbar ist. Zwar ist der Goldpreis stabiler als andere börslich gehandelte Papiere und Rohstoffe, aber auch der Goldpreis unterliegt Schwankungen.

Goldpreis und Goldhandel heute

Wer heutzutage den Goldpreis aktuell erfahren möchte, findet sich bei der Internetrecherche sehr schnell auf einer Seite mit Börsenkursen beim börslichen Goldpreis wieder. Gold ist einer der führenden Rohstoffe im börslichen Handel. Es wird sowohl physisch als auch replizierend gehandelt. Abnehmer Nummer eins ist die Schmuckindustrie. Industriell bedeutet Gold jedoch wenig im Vergleich zu anderen Rohstoffen. Es wird zwar als Leiter in der Elektrotechnik eingesetzt, jedoch sind die Mengen global gesehen so gering, dass dieser Sektor kaum Einfluss auf den Goldpreis hat. Aber auch Privatanleger möchten wegen des stabileren Goldpreises oft einen gewissen Teil ihres Vermögens in Gold anlegen. Dabei kann das Gold zum aktuellen Goldpreis wirklich gekauft werden, man spricht dann von physischem Gold. Dieses wird dann tatsächlich als Barren oder Münzen erworben und sicher gelagert. Es dient so als mögliches Zahlungsmittel in Krisenzeiten zum dann aktuellen Goldpreis. Anstelle von physischem Gold kann der Anleger aber auch in Rohstoffaktien investieren. Er kauft dann nicht das Gold zum aktuellen Goldpreis, sondern sogenannte ETCs (Exchange Traded Commodities). Der Anleger erwirbt lediglich ein Derivat. Hierbei handelt es sich um eine Art Schuldverschreibung, die dem Anleger einen gewissen Anteil an den hinterlegten Goldbarren sichert. Bei einigen Produkten kann sich der Anleger für die Derivate sogar das physische Gold liefern lassen.

An Handelsplätzen wie dem NYMEX (New York Mercantile Exchange), und dem COMEX (Commodity Exchange) werden außerdem sogenannte Gold Futures und Optionen gehandelt. Bei einem Future handelt es sich um ein Produkt, bei dem der Anleger auf steigende oder fallende Goldpreis Kurse wettet. Hier kann man also gewinnen, auch wenn der Goldpreis aktuell fällt. Der Anleger verliert jedoch auch, wenn er bei einem steigenden Goldpreis auf einen fallenden Goldpreis gesetzt hatte. Ein Optionsschein stellt eine Berechtigung dar, einen Wert wie Gold an der Börse zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vorher festgelegten Goldpreis zu kaufen oder zu verkaufen. Ist der Goldpreis aktuell zum Zeitpunkt des Kaufs höher als zuvor vereinbart, hat der Anleger einen Gewinn gemacht, ist der Goldpreis aktuell dann niedriger, ist das Geschäft verlustreich. Da die Mechanismen jedoch sehr komplex sind und sehr viele verschiedene Futures und Optionen zum Goldpreis angeboten werden, ist diese Form der Investition in Gold eher für Profis chancenreich. Privatanleger können hier nur mit viel Glück Gewinne einfahren.

Der Goldpreis im Spannungsfeld von aktueller Politik, Wirtschaft und Börsenhandel

An der Börse reguliert das aktuelle Angebot den Preis. Ist von einem Rohstoff aktuell sehr viel verfügbar bzw. wollen viele Händler oder Banken aktuell z.B. Gold verkaufen, dann ist der Preis niedrig. Ist wenig Gold verfügbar, steigt der Preis. Da Gold aber keine laufenden Erträge, wie Dividenden (Gewinnausschüttungen) oder Mieten (wie bei Immobilien) liefert, kann die Investition in Gold als Rohstoff nur durch Kursgewinne für den Investor interessant sein. Mehr als die Hälfte des Goldes, das aktuell an der Börse gehandelt wird, liegt in Zentralbanken überall auf der Welt in Tresoren. Problematisch für Privatanleger kann dies dann werden, wenn die Banken auf einmal viel Gold verkaufen und dadurch den Goldpreis massiv stürzen lassen würden.

Viele Investoren sehen Gold als eine sinnvolle Ergänzung zu ihrem sonstigen Aktienportfolio. Das hat durchaus seine Berechtigung, denn Gold bzw. der Goldpreis hat eine niedrige Korrelation mit dem restlichen Aktienmarkt. Wenn also die Aktien an der Börse aktuell flächendeckend auf Talfahrt gehen, muss dies nicht zwangsläufig auch für Gold und den Goldpreis gelten. Da der Goldpreis im Vergleich mit anderen Aktien weniger schwankt, kann ein Depot durch eine geringe Beimischung von Gold als Rohstoff-Aktie profitieren. Das ganze Depot ist dann weniger extremen Schwankungen ausgesetzt.

In Krisenzeiten hoffen viele Menschen zudem, dass Gold als eines der ältesten Zahlungsmittel der Welt seinen Wert behält und der Goldpreis stabil bleibt. Gerade in Zeiten der hohen Inflation soll der stabile Goldpreis die Rettung darstellen. Gold als Rohstoff hat zudem immer und überall auf der Welt einen Eigenwert, der bestehen bleibt auch bei einem aktuellen wirtschaftlichen Zusammenbruch, einer Naturkatastrophe oder anderen Ereignissen, die das gesamte kulturelle, staatliche oder wirtschaftliche Gefüge auseinanderreißen. Tatsächlich hat dies schon während verschiedener Finanz- und Immobilienkrisen funktioniert. Der Goldpreis aktuell blieb im Vergleich zu anderen Aktien verschont oder das Gold verlor zumindest nicht derart an Wert, wie die restlichen Anteile. In den letzten drei Börsencrashs konnte Gold seinen Wert sogar steigern, während die Börse ins Minus stürzte. Für Investoren, die einen weiteren Crash erwarten oder kein Vertrauen in staatliche Systeme oder Finanzsysteme haben, ist Gold also eine gute Alternative.

Als Gold seinen Status als Zahlungsmittel verlor und selbst zum Handelsgut wurde, bedeutete dies, dass ein Goldpreis festgelegt werden musste. Dieser definiert, welcher Geldwert dem Goldwert entspricht. Das erste Mal wurde der Goldpreis in London im 17. Jahrhundert festgelegt. Dies geschieht noch heute: Am wichtigsten außerbörslichen Handelsplatz für Gold, dem London Bullion Market, setzen zweimal täglich die Banken den Goldpreis aktuell pro Feinunze fest. Hiernach richten sich die Märkte für den Goldhandel. Eine Feinunze wiegt etwa 31,103g. Als Abkürzung finden Sie oft auch lediglich die Begriffe „Unze“ oder „oz“.

Zudem beeinflussen wirtschaftliche und politische Faktoren den Goldpreis aktuell. Kann in einem wichtigen Förderland aufgrund politischer Einflüsse weniger oder gar kein Gold gefördert werden, schlägt sich dies auch in den Börsenkursen und im Goldpreis aktuell nieder. Ist aufgrund eines wirtschaftlichen Abschwungs die Nachfrage nach Gold aktuell niedriger, sinkt der Goldpreis an der Börse. In Gesellschaften mit hoher Inflation oder Angst vor einer Hyperinflation steigt die Nachfrage nach Gold – und damit auch der Goldpreis. Der Finanzmarkt reagiert auch auf Stimmungen in der Gesellschaft, die die langfristige Entwicklung des US-Marktes positiv oder negativ einschätzt, die Veränderungen des Ölpreises oder der Leitzinsen.
Der Goldpreis aktuell für europäische Anleger richtet sich immer auch nach dem Preis des US-Dollars im Vergleich zum Euro. Da der Goldpreis in Dollar gehandelt wird, ist ein schwacher Dollar im Vergleich zum Euro für deutsche Anleger beim Kauf von Gold sehr günstig (der Goldpreis ist niedrig), beim Verkauf hingegen ungünstig. Der Goldpreis aktuell kann auf einem Börsenchart verfolgt werden. Der angegebene Goldpreis kann dann von US-Dollar mithilfe der aktuellen Wechselkurse in Euro umgerechnet werden. So erhält man den Goldpreis in Euro. Hier spielen also nicht nur die aktuellen Fördermengen oder andere direkt mit dem Gold in Zusammenhang stehende Faktoren eine Rolle, sondern auch, wie gut die amerikanische Wirtschaft im Vergleich zur deutschen Wirtschaft dasteht, ob die diplomatischen Beziehungen gut oder schlecht sind usw.

All die Verflechtungen von Wirtschaft, Politik und Handel zu durchschauen und einen Blick in die Zukunft zu tun ist unmöglich. Als Geldanlage mit Inflationsschutz ist Gold eher ungeeignet. Als Absicherung gegen eine Krise jedoch hat sich Gold in der Vergangenheit schon als nützlich erwiesen. Da es sich beim Inhalt von Bankschließfächern um Sondervermögen handelt, behalten Sie auch bei einer Pleite der Bank Ihr Gold aus dem Schließfach. Als Schmuck verarbeitet ist Gold wohl die schönste Geldanlage und wird immer aktuell bleiben.

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